Die 30 häufigsten Gästefragen – und was sie über Ihre Gästemappe verraten
Wir haben 4.000 Fragen aus dem Pilotbetrieb ausgewertet. Die meisten drehen sich um fünf Themen. Hier die Liste – und was Sie daraus für Ihr Haus mitnehmen können.
Seit dem Sommer läuft HejGast im Haus Theresia Rüf in Au. Wir haben die Fragen der Gäste anonymisiert ausgewertet – rund 4.000 Stück, in sechs Sprachen. Das Ergebnis überrascht wenig, ist aber trotzdem nützlich: Die meisten Fragen sind Routine, und die meisten davon könnte eine gute Gästemappe beantworten. Wenn sie aktuell wäre. Und in der Sprache des Gastes.
Die Liste
Ankommen und Wohnen (32 % aller Fragen)
- Wie ist das WLAN-Passwort?
- Wie funktioniert der Check-out – muss ich putzen?
- Wo kommt welcher Müll hin?
- Wie stelle ich die Heizung ein?
- Wie schalte ich die Sauna ein?
- Wo darf ich parken?
- Gibt es einen Hochstuhl / ein Reisebett?
- Wie funktioniert der Fernseher?
- Wo ist der Sicherungskasten?
- Können wir später auschecken?
Wetter und Berg (24 %)
- Wie wird das Wetter morgen?
- Lohnt sich der Berg heute?
- Fährt die Bergbahn?
- Welche Wanderung passt für uns (mit Kindern / ohne Auto / 2 Stunden)?
- Wo liegt die Schneefallgrenze?
- Was kann man bei Regen machen?
Essen und Einkaufen (19 %)
- Wo gibt es am Sonntag Brot?
- Welches Restaurant empfehlen Sie – und kann ich reservieren?
- Wann hat der Dorfladen offen?
- Wo bekomme ich regionalen Käse?
- Gibt es einen Lieferdienst?
Unterwegs (15 %)
- Wann geht der nächste Bus?
- Was ist in der Gäste-Card enthalten?
- Wie komme ich ohne Auto nach Bregenz?
- Ist der Pass offen?
- Wo kann ich E-Bikes laden?
Gesundheit und Notfall (4 %) – selten, aber wichtig
- Welcher Arzt hat Dienst?
- Wo ist die nächste Apotheke?
- Wie lautet die Adresse hier, falls ich die Rettung rufen muss?
- Was tun bei einem Zeckenbiss?
Was das für Ihre Gästemappe bedeutet
Drei Dinge fallen auf. Erstens: Ein Drittel der Fragen betrifft Ihr Haus – und die Antworten ändern sich fast nie. Wer das einmal sauber aufschreibt, ist ein Drittel der Anrufe los. Zweitens: Ein Viertel der Fragen hängt vom Wetter ab. Das kann keine Mappe beantworten, aber ein Concierge mit Wetterdaten schon. Drittens: Die Notfallfragen sind selten, aber genau dort darf nichts fehlen – Adresse zum Vorlesen, Arzt mit Dienst, Nummern.
Unsere Empfehlung, ganz ohne Software: Nehmen Sie die 30 Fragen als Vorlage, beantworten Sie jede in zwei Sätzen, und legen Sie den Zettel ins Wohnzimmer. Wenn Sie den Zettel dann in sechs Sprachen, mit Live-Wetter und Busfahrplan haben möchten – dafür gibt es HejGast.
Mehr dazu: HejGast für Ferienwohnungen · Was eine digitale Gästemappe kann · Preise
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